Mittwoch, 23. März 2011

Blattspinat gefüllte Polenta-Nester mit saftigem Rinderfillet


Leider viel zu selten, aber dafür umso mehr zelebriert, kommen uns unsere Freunde Robert und Petra besuchen. Dafür wird dann kräftig aufgetischt und aus der Koch-Trickkiste gekramt.
Da beide sowohl leidenschaftlich gerne, als auch ausgesprochen gut kochen, ist die Messlatte bei ihren Besuchen immer besonders hoch gehängt, mit immer wieder neuen Ideen und Geschmäckern unseren bereichernden, kulinarischen Austausch zu beleben.

Mitkocher sind also Robert und Petra, mein Mann und natürlich ich... (verkneift's euch!!)
 










Das sind die Hauptdarsteller auf unserer Küchenbühne:

Für die Polenta-Nester:
250g Blattspinat, aufgetaut
1 Schüssel Polenta
500-600ml Hühnerbrühe
1 Packung Manouri
200g Parmegiano Regiano
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
1 Muffin Form, sowie Backfett zum Einfetten

Für das Filet mit Tomaten-Honig-Senf-Soße:
4-5 Stücke mariniertes Rinderfilet (von unserem Lieblings-Metzger Kramer)
1 Becher Sahne
1 Esslöffel Tomatenmark
2-3 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Senf
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Und so verläuft die Handlung:

Spinat allmählich in einem kleinen Kochtopf bei schwacher Hitze auftauen und anschließend garen lassen.
In einem weiteren Topf die Hühnerbrühe zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren die Polenta langsam einrieseln lassen.


Falls nötig, könnt ihr die Polenta noch mit etwas Brühpulver nachwürzen. Das Ganze etwas ruhen lassen und gelegentlich mit einem Schneebesen durchrühren, bis sich eine sämige Masse bildet. In den Blattspinat den zerbröselten Manourie unterziehen. Mit Salz, Pfeffer und etwas frischem Muskat abschmecken.

Nun beginnt der zauberhafte Teil unsere Handlung die Kombination und Verwandlung zu etwas Neuem, Leckeren.
Fettet eure Muffinform mit Backfett ein. Darin verteilt ihr nun die Polentamasse. Die überschüssige Masse habe ich mit einer Kuchenspachtel sauber abgezogen. Mit Hilfe eines Teelöffels höhle ich die Förmchen leicht aus, um darin anschließend die Blattspinatmasse zu verteilen. Darüber kommt der frisch geriebene Parmesan und wird im Ofen bei 180°C (Umluft) ca. 15min goldbraun überbacken.

In der Zwischenzeit eine Pfanne anheizen und die marinierten Rinderfiletstücke kurz aber heiß anbraten, bis  sie etwas Farbe bekommen. Da ich mein Filet noch leicht rosa liebe, wandern die fertigen Polenta raus aus dem Ofen und die Rinderfiletstücke rein in den Ofen. Ich schmeiße hierzu noch unseren Grill an und gebe den fleischlichen Köstlichkeiten für weitere 5-7min nochmals Zunder.

So und wie ihr an der sexy Hand oben links seht, ist mein Mann der Saucen-Spezialist.
In dem Bratensaft der Rinderfilets Sahne und Sahnemerrettich leicht aufköcheln lassen, mit einem Esslöffel Tomatenmark etwas eindicken lassen. Das Ganze wird mit Honig, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Da die Polenta schnell auskühlt solltet ihr nun zum einen schnell und zum anderen mit vorgewärmten Tellern arbeiten (ich gebe diese gerne die letzten 5-6min der Polenta-Garzeit mit in den Ofen).
Platziert das Polenta-Nest auf dem Teller, gebt etwas von der Tomatensauce hinzu und zu guter Letzt das wundervoll rosa farbene Rinderfilet. Et voilà!!

Robert, Petra, der kreative Koch und seine kreative Köchin wünschen bon apetit!

4 Kommentare:

  1. Vielen Dank.
    Ich hoffe das Nachkochen macht Freude. :)

    Liebe Grüße und bon Apetit
    Die kreative Köchin

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  2. Gerade nur die Polentanester gemacht, Spinat mit Riccota (hatte nichts anderes dar) war sehr lecker

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  3. Ja, das freut mich, dass dann mit so einfachen Sachen geklappt.
    Weiterhin viel Spaß beim Kochen und bon apetit!

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