Donnerstag, 28. Januar 2010

Malfadine mit Flusskrebsen und Safranfäden



Vor einiger Zeit gab es beim Aldi, zur italienischen Woche, ganz tolle große Pasta –Mafaldine. Die musste ich natürlich mitnehmen. Heute bei meinem wöchentlichen Großeinkauf habe ich Flusskrebse entdeckt, die im Angebot waren.
Meine schnelle Schlussfolgerung: Ich koche für euch Pasta mit Flusskrebsen und Safranfäden.



Das sind die Hauptdarsteller auf unserer Küchenbühne:
1 Packung Pasta, z.B. Mafaldine
3-4 EL Olivenöl
2 süße Zwiebeln, in Spalten geschnitten
2 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
1 TL Mehl oder Speisestärke, aufgelöst in etwas Wasser
1 Tasse Weißwein oder Hühnerbrühe
1 Tasse Sahne oder Milch
1 mittelgroße Knolle Ingwer
¼ - ½ grüne Chilli-Schote
Safranfäden, ¼ Tasse Wasser aufgeweicht
200g geriebener Parmesan
Petersilie und Schnittlauch, klein geschnitten
500g Flusskrebse
Salz und Pfeffer zum Abschmecken


Ich bereite gerne alle Zutaten vor und stelle sie mir griffbereit an meinen Arbeitsplatz. Das erleichtert das Arbeiten enorm und bei verschiedenen Kochphasen eines Gerichtes, ist es so wesentlich einfacher punktgenau zu kochen.

Und so verläuft die Handlung:

Während ihr das Wasser in einem großen Tops für die Pasta aufsetzt, dünstet ihr in einer tiefen, großen Pfanne die Zwiebeln und den Knoblauch in dem Olivenöl, bis sie glasig sind.
Nun die Speisestärke dazugiessen und für eine Minute köcheln lassen, bis die Flüssigkeit andickt.







Das Ganze wird nun abgelöscht.
Dabei ist wichtig die richtige Kombination zu wählen: Entweder ihr löscht mit Wein ab und gießt dann die Sahne dazu oder ihr löscht mit Hühnerbrühe ab und gießt dann die Milch dazu (für die unter euch, die auf Sahne verzichten möchten). Wer Weißwein mit Milch kombiniert wird leider feststellen müssen, dass die Milch ausflockt!!




Wissenswertes:
Ich hatte euch ja in nem früheren Post geschrieben, dass ich euch mehr zu Wein schreiben möchte. Manche nehmen zum Kochen gerne einen billigeren Wein und trinken dafür dazu dann den hochwertigen. Ich bin der Meinung, dass ich wenn ich das Spülwasser nicht trinken will… ich es auch nicht essen möchte ;)
Zum Ablöschen habe ich einen weißen Bordeaux Baron Philippe de Rothschild 2008 verwendet. Ich finde er hat einen sehr weichen und doch trocken leicht spritzigen Geschmack, soweit ich das als Nichtkenner beschreiben kann. Er hat auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

So nun zurück auf unsere Küchenbühne:
Den gewürfelten Ingwer und die Chilliwürfel sowie das Safranwasser dazugeben.

Jetzt sollte es ganz herrlich nach dem fruchtig, zitronigen Ingwer riechen und die Safranfäden einen wundervollen orange-gelbe Färbung bekommen.





     
Dazu gesellen sich die Flusskrebse.
Darauf gebt ihr nun den frisch geriebenen Parmesan sowie die Petersilie und den Schnittlauch. Gut umrühren.
Mittlerweile müsste die Pasta al dente sein. Diese abgießen und über die Flusskrebse geben, kräftig umrühren. Alles noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und genießen.





Bon apetit!



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